Leishmaniose-Prophylaxe

Dieser Beitrag ist Teil 6 von 6 in der Serie Leishmaniose

Die beste Prophylaxe ist die Vermeidung von Sandmückenstichen

Leicht gesagt in Endemiegebieten, in denen sich die Sandmücke breit macht. In unseren Breiten bereitet die Sandmücken (noch) keine Probleme, reist man mit Hund in Länder/Regionen mit hohem Sandmückenaufkommen oder ist dort zuhause, kann die Sandmücke als Vektor der Leishmaniose schon Kopfschmerzen bereiten.

Neben einfachen  aber durchaus wirkungsvollen Verhaltensmaßmahmen kommen natürlich die Insektizide ins Spiel. Und auch eine Impfung ist im Angebot. Homöoprophylaxe ist ebenfalls möglich. Insektizide und Impfung sind nicht frei von Nebenwirkungen und der Einsatz sollte unter Berücksichtigung der Gegebenheiten sorgfältig abgewogen werden. Natürliche Repellentien sind weniger wirkungsvoll und ihre Wirkung hält nicht lange an. „Leishmaniose-Prophylaxe“ weiterlesen

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Wie die Leishmaniose therapiert wird

Dieser Beitrag ist Teil 5 von 6 in der Serie Leishmaniose

Leishmanizide oder leishmaniostatische Therapie oder Immunmodulation?

Grundsätzlich gibt es 3 ganz unterschiedliche Therapieansätze: Entwicklungshemmung der Leishmanien durch Leishmaniostatika, Abtöten durch Leishmanizide oder Immunmodulation. So vielfältig wie die Infektions-/Erkrankungsverläufe  sind die Therapiempfehlungen. Die Medikamente haben z.T. massive Nebenwirkungen und können nicht bei jedem Hund zum Einsatz kommen. „Wie die Leishmaniose therapiert wird“ weiterlesen

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Leishmaniose-Diagnostik

Dieser Beitrag ist Teil 4 von 6 in der Serie Leishmaniose

Untersuchungen mit unterschiedlicher Aussagekraft

Der Diagnostik der Leishmaniose erfolgt immer im Zusammenspiel von Anamnese, klinischer Untersuchung, Hämatologie, Serologie und gegebenfalls Histologie und Zytolgie.  Der Erregernachweis  kann indirekt über den Nachweis von Antikörpern im Serum mittels serologischer Tests (ELISA, IFAT, Dot-ELISA, DAT, Western-Blot) erfolgen. Möglich ist auch der direkte mikroskopische Nachweis der Amastigoten  in den Makrophagen oder die Anzucht des Erregers aus Lymphknoten- oder Knochenmarkspunktat. Der Erbsubstanz der Leishmanien in Lymphknoten, Knochenmark o.a. kann man mittels PCR auf die Spur kommen. „Leishmaniose-Diagnostik“ weiterlesen

Leishmaniose – Infektion und Immunstatus

Dieser Beitrag ist Teil 3 von 6 in der Serie Leishmaniose

Der Immunstatus entscheidet über den Verlauf von Leishmaniose-Infektion und Erkrankung

Man unterscheidet subklinische und manifeste Infektionen, selbstlimitierend oder chronisch mit tödlichem Verlauf.  Eine latente infektion muss nicht  zwingend fortbestehen, kann sich aber durch Unterdrückung des Immunsystems und besondere Belastungen jederzeit zu einer manifesten Infektion mit klinischen Symptomen und tödlichem Ausgang entwickeln.
Der Infektionsverlauf und auch die Manifestation (Haut oder innere Organe) wird wesentlich vom Immunstatus bestimmt bzw. davon, ob die zellvermittelte oder die humorale Abwehr bei der Reaktion auf den Erreger überwiegt. „Leishmaniose – Infektion und Immunstatus“ weiterlesen

Reise- und Importerkrankung Leishmaniose

Dieser Beitrag ist Teil 2 von 6 in der Serie Leishmaniose

Die Leishmaniose – eine endemische Zoonose

Die Leishmaniose ist eine in den Tropen, Subtropen und in Südeuropa sowie im Mittelmeerraum bis zum 45. Breitengrad stark verbreitete parasitäre Erkrankung von Mensch und Tier.  Durch vermehrte Reise- und Importaktivitäten gewinnt sie auch bei uns an Bedeutung.
Es handelt sich um eine Zoonose, d.h. sie kann vom Tier (Hund, andere Säuger) auf den Menschen und umgekehrt übertragen werden. „Reise- und Importerkrankung Leishmaniose“ weiterlesen

Wenn ihr Hund leishmaniose negativ getestet ist

Dieser Beitrag ist Teil 1 von 6 in der Serie Leishmaniose

Leishmaniose negativ und doch infiziert?

Dass ich mir Gedanken über diese Krankheit gemacht habe, hat seinen Grund. Oder besser gesagt zwei Gründe, nämlich meine 2 Bodegueros aus dem spanischen Tierschutz. Da bekommt man ja mit dem Europäischen Heimtierausweis das Laborergebnis zu den Mittelmeerkrankheiten ausgehändigt. Alles war ok bei meinen Beiden, alles negativ, ich war beruhigt.  Und dann habe ich irgendwo gelesen, dass der Test, was die Leishmaniose angeht, nicht so aussagekräftig ist, dass negativ getestet nicht bedeutet, dass keine latente Infektion vorliegt. Und dass es Jahre dauern kann, bis die Krankheit ausbricht.  Da war ich dann doch schon ein wenig beunruhigt. Wie das so ist, solange man nicht über die Dinge nachdenkt, bleibt man gelassen. Wissen beruhigt nicht immer, manchmal hat es gerade die entgegengesetzte Wirkung. „Wenn ihr Hund leishmaniose negativ getestet ist“ weiterlesen