Aluminiumhydroxid und Alumina

Aluminiumhydroxid und Alumina in Schulmedizin und Homöopathie

Aluminiumhydroxid ist ein verbreiteter und äußerst umstrittener toxischer Impfstoffbestandteil, Alumina ist die homöopathisch aufbereitete und geprüfte Entsprechung aus dem Arzneischrank des Homöopathen.

Wissenswertes über Aluminium/Aluminum/Al

Aluminium ist ein nicht essentieller Nahrungsbestandteil, auf den man wegen seiner Toxizität gerne verzichten kann. Es gelangt auf natürlichem Wege mit der Nahrung aus Kochgeschirr (Folien, Dosen, Töpfe), pflanzlichen Lebensmitteln oder Lebensmittelzusatzstoffen in den Körper bzw. in die Blutbahn und wird über die Nieren ausgeschieden. Wieviel aus dem Verdauungstrakt aufgenommen wird, hängt u.a.von der Gesamtzusammensetzung der Nahrung ab. Aluminium dringt auch über die Haut ein z.B. aus Deos oder Sonnencreme oder gelangt beim Einatmen über den Riechnerv ins Gehirn. Eine weitere Eintrittspforte ist das Einbringen über die Injektion eines Impfserums. Tückisch ist, dass Aluminium die Blut-Hirn-Schranke passieren kann, also über das Blut ins Zentralnervensystem eindringt. Einmal hier angelangt, wird es nicht mehr ausgeschleust und kann (vor allem im Zusammenspiel mit einem anderen verbreiteten und verpöntem Nahrungsbestandteil, dem Glutamat) ungehindert seine neurotoxische Wirkung entfalten.

Alumina (alum.) ist ein homöopathisches Heilmittel

Und damit stehen wir bei der Anwendung in der Homöopathie vor einem Wust von Informationen zu Toxikologie und Prüfungen, wollen wir es als Heilmittel einsetzen. Für alle, die von Chemie und Toxikologie wenig bis keine Ahnung haben und die Materia Medica erst lernen, aber sich für Tiermedizin interessieren, gibt es einen guten Weg, sich Wissenswertes über Aluminium einzuprägen: wir schauen uns an, was in der Schulmedizin mit Aluminium getrieben wird und warum das umstritten ist. So können wir uns einiges zur Toxizität (und damit  viele Symptome in der Materia Medica) viel leichter einprägen. Und wir können die Patientenbesitzer – wie wir sehen werden – ganz nebenbei qualifizierter zum Thema Impfungen oder Phosphatbindung bei Niereninsuffizienz beraten.

Aluminiumhydroxid in der Schulmedizin

Aluminiumhydroxid wird in Impfstoffen als äußerst umstrittener Hilfsstoff (Adjuvans) zur Wirkungsverstärkung eingesetzt. Fast alle Tot- und Toxoidimpfstoffe enthalten unterschiedliche Mengen von Aluminiumverbindungen, weil nur so die erwünschte Immunantwort auf abgeschwächte Erreger nach gängiger schulmedizinischer Lehrmeinung stark genug ausfällt.
Das ist aber nicht der einzige Einsatzbereich von Aluminiumhydroxid in der Medizin. Es wird bei Niereninsuffizienz als Phosphatbinder eingesetzt. Gerade bei Niereninsuffizienz ist aber die Ausscheidung von Aluminium herabgesetzt, wodurch es zu Vergiftungserscheinungen kommen kann. Dabei zeigte sich bei längerem Einsatz eine zerebrale Toxizität (Demenz), ebenso eine Knochentoxizität, weshalb ein Einsatz von höchstens vier Wochen empfohlen wird. Bei Sodbrennen wird Aluminiumhydroxid zur Neutralisierung der Magensäure eingenommen. In Deos ist es enthalten, weil es die Poren schließt. Hier löst es bei einigen Anwendern allergische Reaktionen aus. Ein Zusammenhang mit Brustkrebs wurde diskutiert.

Die Rechtfertigung der Schulmedizin für den äußerst umstrittenen Einsatz als Wirkungsverstärker bei inaktivierten Impfstoffen, die keine vermehrungsfähigen Erreger enthalten – entnommen Wikipedia: Es soll in der verwendeten Dosierung ungiftig sein und verursacht nur einen lokalen Gewebsreiz. Dadurch bleibt der Impfstoff länger im Gewebe und es werden mehr weiße Blutkörperchen stärker und länger „angelockt“. Das soll die Frequenz von Wiederholungsimpfungen herabsetzen.

Es gibt mittlerweile zwar Alternativen zum Aluminiumhydroxid als Adjuvans. Der Tollwut-Impfstoff Rabisin enthält pro ml aber nach wie vor 1,7 mg Aluminiumhydroxid, der Impfstoff Rabdomun sogar 3mg/ml. Im Tierarzneimittelkompendium der Universität Zürich findet man die Zusammensetzung vieler Impfstoffe. Und hier aus gleicher Quelle Infos zu Vergiftungserscheinungen.

Unter folgenden Links finden sich Informationen zur neurotoxischen Wirkung des Aluminiumhydroxids:

http://www.whale.to/b/blaylock.html
http://de.slideshare.net/WernerBeinhartChemtrails/studie-beweist-gefährlichkeit-von-aluminium-in-impfstoffen-neurotoxikologe-chris-shaw-2009
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-alzheimer.html

Aluminiumhydroxid, Demenz und Parkinson

Anscheinend ruft Aluminiumhydroxid einen chronischen Entzündungszustand des Gehirns hervor, eine chronische Überstimulierung des Immunsystems des Gehirns, die zu neurodegenerativen Veränderungen führt. Nachgewiesen hat man das in Mäuse-Experimenten, da sich Versuche beim Menschen verbieten. Patienten mit genetischer Veranlagung zu Alzheimer und Parkinson scheinen durch Impfungen besonders gefährdet. Übertragen auf die Homöopathie bedeutet das, dass Patienten mit entsprechender miasmatischer Vorbelastung (derartige Erkrankungen werden dem Miasma der Syphilinie zugeordnet) auf Impfungen eher in der beschriebenen Weise reagieren.

Auch mit der Entstehung von CFS = Chronic Fatigue Syndrom = Myalgische Enzephalomyelitis und MMF = Makrophagische Myofasciitis wird Aluminium in ursächlichen Zusammenhang gesetzt. Beides sind unübliche Immunantworten. Auch hier führen Kettenreaktionen immunologischer Vorgänge zu degenerierenden Erkrankungen.

CFS-Symptome: Störungen von Kurzzeitgedächtnis und Konzentration, lähmende geistige und körperliche Erschöpfung bzw. Erschöpfbarkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen und u.a. anhaltende Verschlechterung des Zustands nach Anstrengungen.

Bei MMF handelt es sich um eine lokale Entzündung des Muskelgewebes in der Nähe von Einstichstellen vorangegangener Impfungen. Makrophagen wandern ein und schließen die Alu-Salze ein. Dies läßt sich durch Muskelbiopsie belegen. Noch 12 Jahre nach einer Impfung sind die Makrophagen mit den Alu-Salzen nachweisbar. MMF zeigt sich in chronischen Muskel- und Gelenkschmerzen und chronischer Müdigkeit.

Wie wird Aluminium in der Homöopathie eingesetzt?

Wie alle Mittel wird natürlich auch Aluminium nach dem Ähnlichkeitsprinzip eingesetzt.  Sind Impfungen  als Auslöser in Betracht zu ziehen, ist die Krankheit des Patienten als Arzneikrankheit einzustufen. Zahlreiche Impfungen in der Vorgeschichte können auf das Mittel hinweisen.

In der Homöopathie finden neben Alumina (Aluminiumoxid, die gebräuchlichste Aluminiumanwendung in der homöopathischen Praxis) folgende Aluminium-Verbindungen Verwendung: Aluminium aceticum, Aluminium muriaticum, Aluminium phosphoricum, Aluminium sulfuricum. Da Oxide nach Hahnemann dem reinen Metall in der Wirkung am nächsten kommen, wird Aluminium metallicum seit Hahnemann Alumina in der Wirkung gleichgesetzt. Aluminiumhydroxid unterscheidet sich durch drei zusätzliche Wassermoleküle von Aluminiumoxid. Scholten setzt Alumina zusätzlich dem Aluminiumhydroxid gleich. Das bedeutet, das alle Alumina-Symptome in der Materia Medica gleichermaßen für das Oxid, das reine Metall und das Hydroxid gelten.

Nach Scholten ist die Essenz von Alumina  Verwirrung darüber, wer man selbst ist, und wer der andere ist. Schon bei Bönninghausen finden wir als Geistessymptome die Unfähigkeit zu zusammenhängendem Denken und anhaltende große Gedächtnisschwäche, Lebhaftigkeit des Geistes mit Gedankenlosigkeit abwechselnd. Seit jeher ist Alumina ein wichtiges Mittel bei allen Demenzformen. Homöopathische Prüfungen zeigen das gesamte Spektrum der Alzheimer-Symptome sowie Schwanken und paralytische Schwäche, cerebrospinale Koordinationsstörungen, Spastik, spastische Parese und deuten auf die Eignung des Mittels bei Parkinson hin. Ein Vergleich des Arzneibildes von Alumina mit CFS- und MMF-Symptomen ergibt ebenso eine große Ähnlichkeit.

Alumina-Zustände bei Tieren

Bei Tieren sind degenerative Erkrankungen des Nervensystems mit zunehmend höherem Lebensalter nicht auszuschließen. Wikipedia sagt dazu: „Aufgrund verbesserter veterinärmedizinischer Versorgung erreichen auch Haustiere ein höheres Lebensalter. Neuropathologische Veränderungen (Plaques und vaskuläre Amyloidose) z. B. im Hirn seniler Hunde ähneln den Befunden an Alzheimer erkrankter Menschen. Die Folge dieser Prozesse sind kognitive Funktionsstörungen, die zu übersteigerter Angst, Desorientierung, scheinbar grundloser Aggression, verringerter oder fehlender Lernfähigkeit und Verlust der Stubenreinheit führen können.“

Bei Tieren spielen lebenslange regelmäßige Impfungen eine große Rolle, entsprechend hoch ist die Aluminium-Belastung. Im Rahmen einer geriatrischen Behandlung ist Alumina auf jeden Fall in Betracht zu ziehen bei entsprechender Symptomatik. Alumina ist in erster Linie angezeigt bei langsam fortschreitenden degenerativen Erkrankungen des Nervensystems im Rahmen des Alterungsprozesses. Es zeichnet sich durch Verlangsamung und Verzögerung aus, Ataxie, Störungen der Kontrolle über Extremitäten, Blase, Rektum, Auge, Verlangen nach Trockenfutter, Stärke, Dreck, Beton; amel: nach Sonnenuntergang, Wärme, aber auch Kaltbaden; agg:morgens beim Aufwachen, 16-20 Uhr, Kälte, Schwäche bei Sommerhitze, Hitze und Bettwärme verschlimmert Hautjucken.

Gienow ordnet Alumina dem Miasma Syphilinie zu.

Auslösende Faktoren für einen Alumina-Zustand

können nach Vithoulkas sein: eine lange Vorgeschichte allopathischer Arzneien, künstliche Babynahrung, langer Gebrauch von Aluminium-Kochgeräten, Bleivergiftung, heftiger, intensiver Ärger, langdauernde geistige Überanstrengung, eine zerebrovaskuläre Veränderung (z. B. durch einen Schlaganfall) oder einfach das Alter.

Hier ist  eine ausführliche Übersicht über Alumina-Symptome ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit zu finden. Vor Verwendung des Mittels bitte in der Materia Medica nachlesen und bestätigen.

Kursempfehlung für mehr Infos zum Thema