Flohmittel im Überblick: Tabletten, Halsbänder und Spot-ons

Dieser Beitrag ist Teil 2 von 2 in der Serie Flöhe

Welches Flohmittel ist das passende?

Es geht mir in diesem Beitrag nicht um das Für und Wider des Insektizideinsatzes. Wenn er aber nötig wird bzw. für nötig gehalten wird, gilt es einiges zu beachten, damit  er nicht zu einer sinnfreien und unnötig belastende Aktion für Mensch und/oder Tier wird. Es geht hier auch nicht um Nebenwirkungen. Es geht allein darum, das passende Mittel (Halsband, Spot-on oder Tablette) zu finden, wenn man keine andere Lösung für das Flohproblem sieht.  Auch Insektizide zur Umgebungssanierung (Fogger) sind nicht Thema des Beitrags. „Flohmittel im Überblick: Tabletten, Halsbänder und Spot-ons“ weiterlesen

Fipronil – Eierskandal und Flöhbekämpfung

Was haben verseuchte Eier mit Flohbekämpfung zutun?

Auf den ersten Blick nichts, auf den zweiten Blick gibt es da eine Verbindung – das Fipronil. Der Eierskandal ist im Sommer wohl an niemandem unbemerkt vorübergegangen. Ich habe damals eine Weile gebraucht, bis der Groschen gefallen ist. Das verteufelte Fipronil , das aus den Reinigungsmittel in den Hühnerfarmen (oder sollte ich sagen Hühner-KZs ?) in die Eier und damit in Fertiggerichte geraten ist, ist der gleiche Wirkstoff, den wir mit Spot-ons auf Hund und Katze aufbringen um den Flöhen den Garaus zu machen.

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Aspirin und Paracetamol bei Hund und Katze

Bewährte Schmerzmittel aus der Humanmedizin – auch für Hund und Katze geeignet?

Mancher Tierbesitzer denkt, dass das, was für ihn gut ist, doch auch fürs liebe Tier gut sein muss.  Oft wird auch in der Not auf das zurückgegriffen, was da ist. Verbreitete Schmerzmittel sind Acetylsalicylsäure (Aspirin®) und Paracetamol. Für Hund oder Katze zugelassene Präparate mit diesen Wirkstoffen gibt es nicht! Der Tierarzt kann für den Einsatz im Humanbereich zugelassene Medikamente umwidmen für den Gebrauch beim Tier und wird dabei die besonderen Verhältnisse bei der entsprechenden Tierart berücksichtigen. Dem Tierbesitzer ist dringend von solchen Experimenten abzuraten. „Aspirin und Paracetamol bei Hund und Katze“ weiterlesen

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MSM und DMSO

MSM und DMSO – Methylsulfonylmethan und Dimethylsulfoxid

Viele Tierbesitzer vor allem Pferdehalter und Reiter kennen DMSO = Dimethylsulfoxid. Es wird u.a. als verschreibungspflichtiges Pharmakon mit entzündungshemmender und schmerzstillender Wirkung eingesetzt – vor allem bei Pferden zur äußerliche Anwendung bei Problemen des Bewegungsapparates. Systemisch hat es eine geringe Toxizität, lokal eine hohe. Erwähnt sei es hier wegen der chemischen Ähnlichkeit zu MSM = Methylsulfonylmethan (oder auch Dimethylsulfon genannt), das im Gegensatz zu DMSO frei verkäuflich ist als Nahrungsergänzung und gerne mit gleicher „Indikation“ für Mensch und Tier beworben wird. „MSM und DMSO“ weiterlesen

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Schmerztherapie

Schmerztherapie – oftmals eine Gratwanderung

Die Schmerztherapie spielt bei Tieren im Zusammenhang mit Operationen, Verletzungen, Krebserkrankungen und vor allem arthrotischen Gelenkveränderungen eine große Rolle. Welcher Tierbesitzer kennt sie nicht – Equipalazone, Metacam, Rimadyl etc. Bei arthrotischen Gelenkveränderungen läuft es in aller Regel auf eine Langzeit- bzw. Dauertherapie hinaus, da die Veränderungen nicht rückgängig zu machen sind. Gerade bei Langzeittherapien spielen die unerwünschten Nebenwirkungen (Magen-Darm-Schäden, Leber- und Nierenbelastung) eine große Rolle. „Schmerztherapie“ weiterlesen

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