Materia Medica 3 – Arzneimittelgruppen

Onlinekurs Materia Medica 3: Arzneimittelgruppen

Gemeinsamkeiten und individuelle Unterschiede innerhalb der Gruppe: Das Wissen um die einzelnen Arzneien ist leider meist ohne Zusammenhalt, die Arzneibilder sind mehr oder weniger unübersichtliche Symptomensammlungen. Das Erlernen und auch die Verordnung der Arzneien sind entsprechend schwierig. Wie soll man sich die Symptomenvielfalt eines großen, viel geprüften Mittels, eines Polychrestes (= für vieles tauglich) einprägen, was sind die wichtigen Symptome, was unterscheidet das eine Mittel von anderen? Wie kann man vorgehen? Auf welcher Basis ist ein Vergleich von Arzneien möglich und sinnvoll?

Die botanische oder zoologische Verwandtschaft oder die Zusammensetzung aus gleichen chemischen Elementen erlaubt uns einen systematischeren Überblick über Arzneigruppen und eventuelle Gemeinsamkeiten, erleichtert uns das Verständnis der Arzneien und ergänzt uns fehlende Informationen über kleinere Mittel.

Skript 40 Seiten, 60 Kontrollfragen
Kursdauer 2 Wochen, anzurechnende Stunden 16

Das Inhaltsverzeichnis des Skriptes

1. Die Systematik der Mittel
1.1. Mineralien und Elemente
1.2. Pflanzen
1.3. Tiere
2. Verschiedene Mittelgruppen
2.1. Die Elemente Ca, Mg, K, Na und ihre Verbindungen
2.2. Gruppen von Mineralstoffverbindungen
2.3. Säuren
2.4. Pflanzenfamilien
2.5. Periodensystem der Pflanzen und Miasmen nach Sankaran
2.6. Unterklassen des Tierreichs
2.6.1. Säuger (Humanummittel, Milchmittel)
2.6.2. Schlangen
2.6.3. Gliederfüßler
2.6.3.1. Insekten (und Parasiten)
2.6.3.2. Spinnentiere
2.7. Meeresmittel
2.8. Nosoden

Aus dem Inhalt

Was die Schlangenmittel angeht, findet man bei Sankaran folgende gemeinsame Themen:

– Furcht davor, erwürgt, erstickt, erdrosselt zu werden; Furcht vor dem Tod
– Furcht angegriffen zu werden
– Gefühl verfolgt zu werden, Wunsch nach Verstecken
– Wunsch zu töten
– Gewalttätig
– Verstecken und Betrug
– Wettkampf und Vorrangstellung
– Wettkampf mit dem Gefühl, dass er im Nachteil sei und deshalb Schläue benötige, um zu überleben
– Kalkulierend und vorausplanend
– Manipulierend
– Eifersüchtig
– argwöhnisch
– gespalten im Geist oder Antagonismus mit sich selbst
– Sexualität
– Mangel an Moral
– Show und Erscheinungsbild
– Schwatzhaftigkeit
– Lebendig und gut darstellend
– Hellsichtigkeit
– Themen von Überlegensein und Unterlegensein

Diese Heilmittel sind in der Regel syphilitisch oder beinahe syphilitisch, wobei im letzteren Fall das Miasma meist Krebs ist.

Bei Mezger findet sich zur Klinischen Anwendung der Schlangenmittel eine ziemlich ausführliche Zusammenstellung. Die ausgesprochen ausgeprägte Toxikologie der Schlangengifte macht das möglich.

1. Sepsis und septischer Verlauf aller Infektionskrankheiten. Übergang in septische Zustände bei Verletzungen. Phlegmone, Karbunkel, Erysipel, Mastitis mit septischer Tendenz, Appendizitis, Peritonitis….
Mit Lachesis und Crotalus konkurriert in erster Linie Pyrogenium.

2. Endokrine Störungen von Seiten der Schilddrüse und der Hypophyse (Ovar) bei klimakterischen Beschwerden.

3. Am Gefäßsystem:
a) vasomotorische Störungen: Wallungen, Hypertonie, hypotone Kreislaufstörungen, Kolllapszustände. Hypertonie eher Lachesis, Hypotonie eher Naja.
b) Thrombophlebitis
c) Embolie und embolische Infarkte

4. Organische Herzleiden

5. Nervensystem: Neuritiden

6. Kachexie bei malignen Tumoren, Tuberkulose

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