Moderne Miasmentheorien

Moderne Miasmentheorien

nach Paschero, Ortega, Mazi-Esalde, Sankaran, Vijayakar, Gienow

Während sich die im Kurs zur Klassischen Miasmatik dargestellten Überlegungen und Theorien von Hahnemann ausgehend noch sehr stark an seinem Gedankengut orientieren, stellen die modernen Theorien eher Interpretationen oder Variationen der Miasmentheorie Hahnemann dar. Unter Berufung auf Hahnemann entfernen sie sich in Folge ein gutes Stück von der klassischen Miasmatik. Und zwar teilweise durch eine einseitige Betonung psychischer Aspekte der miasmatischen Belastungen oder durch besonderer Vorstellungen zur Entwicklung der Miasmen und der Übergänge der miasmatischen Stadien bei einer chronischen Krankheit oder aber durch Einbeziehen neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse, die mit Homöopathie zunächst nichts zutun zu haben scheinen. Auch unzählige „neue“ Miasmen werden postuliert.

Skript 40 Seiten, Aufgaben
Kursdauer 1 Woche, anzurechnende Stunden 12

Das Inhaltsverzeichnis des Skriptes

Vorwort
1. Die modernen Miasmentheorien
1.1 Paschero
1.2 Ortega
1.3 Masi-Ezalde
1.4 Sankaran
1.4.1 Die Charakteristika seiner Theorie
1.4.2 Psychologischer Ansatz und deduktives Vorgehen
1.4.3 Sankarans Miasmenspektrum
1.4.4 Die Pflanzenfamilien und die miasmatische Zuordnung der einzelnen Familienmitglieder
1.4.5 Eignung fürs Tier
1.4.6 Literatur
1.5 Vijayakar
1.5.1 Die Gesetzmäßigkeiten der Miasmen und die Mathematik der Immunantwort
1.5.2 Verteidigungsstrategien und Miasmen
1.5.3 Die physischen Krankheiten der Miasmen
1.5.4 Miasma und Genetik
1.5.5 Krankheitsverlauf und Heilung
1.5.6 Literatur
1.6 Gienow
1.6.1 Hermetik, Allchemie und Kabbalismus
1.6.2 Die miasmatische Stufe – das Lepramodell der Heilung
1.6.3 Das Beziehungsgeflecht der Miasmen
1.6.4 Krankheitsentwicklung und Heilung
1.6.5 Miasmenbahnung in der Therapie
1.6.6 Die Entstehung der Krebserkrankung
1.6.7 Literatur

2. Der Stellenwert der modernen Miasmatik
3. Die Frage hinter aller Theorie: Was ist die Wurzel allen Krankseins?

Aus dem Inhalt:

In den 90er Jahren bringt der indische Arzt Rajan Sankaran (geb. 1960) Bewegung in die Miasmentheorien. Nach seiner Theorie gibt es vier Hauptmiasmen (Akut, Psora, Sykose und Syphilis) sowie sechs Zwischenformen (Lepra, Krebs, Malaria, Ringworm, Tuberkulose und Typhus). Bei Sankarans zehn Miasmen handelt es sich um Muster der Fehlwahrnehmung des Einzelnen und die Auseinandersetzung des Organismus mit sich und seiner Umwelt, die am Beispiel ausgewählter Krankheiten modellhaft beschrieben werden. Sankaran glaubt, dass eine Übertragung der Miasmen durch die Mutter während der Schwangerschaft oder durch die zeugenden Eltern erfolgt. Infektiösität spielt bei ihm keine Rolle.
Er postuliert,
dass jedes Mittel ausschließlich einem Miasma zugeordnet werden kann,
dass jedes Miasma eine klare Charakteristik – physisch und psychisch – hat,
dass jeder Patient zu jeder Zeit nur ein aktives Miasma zeigt.

Damit steht er im Widerspruch zu vielen Vorgängern in Sachen Miasmatik, die die einzelnen Mittel mehreren Miasmen zuordnen. Und er bestreitet Hahnemanns Annahme, dass mehr als ein Miasma gleichzeitig aktiv sein kann. Wenn Sankarans Theorie der Praxis standhält, würde das natürlich eine Erleichterung der Mittelwahl und damit der Therapie bedeuten.

Sankaran führt 4 neue Miasmen ein: das typhoide Miasma, das lepröse Miasma, das Malaria-Miasma und das Ringworm-Miasma. Aber Achtung: Seine Definition von einem Miasma ist eine ganz andere als bei Hahnemann, Kent, Allen, Vithoulkas oder Laborde. Die Erforschung der Miasmen geht bei ihm NICHT von Krankheitszuständen aus, die klassifiziert werden.


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