Repertorisieren – Schritt für Schritt erklärt (3)

Dieser Beitrag ist Teil 3 von 3 in der Serie Repertorisieren

Die Polaritätsanalyse in der Repertorisation

Erleichtern können wir uns die Berücksichtigung der Polaritäten und Wertigkeiten hinsichtlich der charakteristischen Symptome, indem wir im Repertorisationsbogen neben jedem Symptom eine Spalte für das gegenpolare Symptom anlegen, in wir im Anschluß an unsere „normale“ Repertorisation die eventuellen Wertigkeiten der Mittel in den jeweiligen gegenpolaren Rubriken eintragen. Wenn das Mittel in der gegenpolaren Rubrik nicht vertreten ist oder es keine gegenpolare Rubrik gibt – um so besser, das erspart uns Arbeit. „Repertorisieren – Schritt für Schritt erklärt (3)“ weiterlesen

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Repertorisieren – Schritt für Schritt erklärt (2)

Dieser Beitrag ist Teil 2 von 3 in der Serie Repertorisieren

Wertigkeiten, Causa, Pathologien, Rubrikengröße, Polaritäten und Detaillsymptome und ihre Bedeutung für die Repertorisation

Wie leicht ersichtlich ist, wir der Umfang der Repertorisation nicht unerheblich von der Anzahl der Symptome bestimmt. Unnötige und fruchtlose Arbeit wollen wir uns nicht machen, die Repertorisation wird mit zunehmendem Umfang immer unübersichtlicher und ihre Aussagekraft in der Regel nicht größer.  Nicht die Anzahl der Symptome sondern ihre Qualität ist entscheidend! Gesucht wird das Charakteristische, das Individuelle, das Besondere der Krankheit. „Repertorisieren – Schritt für Schritt erklärt (2)“ weiterlesen

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Zur Bedeutung der Causa für die Arzneiwahl

Braucht man die Causa für eine erfolgreiche Therapie? Oder kommt man auch ohne aus?

Um es kurz vorweg zu nehmen: nein, man braucht keine Causa.

Um den Sachverhalt rund um die Causa zu beleuchten, schauen wir uns zunächst an, was Causa überhaupt bedeutet. In der Medizin wird generell zur Erfassung des Zusammenhangs zwischen einem auslösenden Ereignis und einer Erkrankung der  Begriff der Ätiologie oder Causa benutzt. Bedeutet das aber in Schulmedizin und Homöopathie dasselbe?

Ätiologie = Ursache (lat. causa) einer Krankheit, Krankheitsanlass UND Lehre von den Krankheitsursachen. Die Ätiologie ist zu unterscheiden von der Pathogenese = Entstehung und Entwicklung einer Krankheit (beides aus Pschyrembel).
In der Homöopathie kennen wir die Causa oder besser die causa occasionalis und die wird von der prima causa morbi unterschieden. „Zur Bedeutung der Causa für die Arzneiwahl“ weiterlesen

Die Polarität der Symptome

Die Polarität der Symptome und was es mit den Wertigkeiten auf sich hat

Das Problem tritt häufig auf: Man sucht ein Mittel, das ein bestimmtes Symptom aufweist (z.B. durstlos, Verstopfung, amel. Bewegung, agg. Kälte) und ist sehr erstaunt, es auch in einer gegenpolaren Rubrik zu finden (in den aufgeführten Beispielen unter Durst, Durchfall, agg. Bewegung, amel. Kälte). An sich ist das nicht weiter verwunderlich. Ein Mittel, das einen Bezug zu Durst, Darmbewegung, Bewegung, Kälte hat, wird seinen Einfluß bei unterschiedlichen Prüfern entsprechend ihrer Ausgangslage auch unterschiedlich zeigen. Beide Pole des Symptoms gehören zur Arznei. Jede gut geprüfte Arznei bestätigt uns das. Je besser ein Mittel geprüft ist, um so sicherer finden wir beide Pole eines Symptoms in der Prüfung, wobei die Wertigkeiten meist unterschiedlich sind. „Die Polarität der Symptome“ weiterlesen

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